oikos Vienna

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Fast Travel < Slow Travel

Kaum wird Wien mit ein paar Sonnenstrahlen Ende Februar beglückt, so beginnt das Summerfeeling. California Dreaming, ab an den Strand oder fremde Kulturen entdecken. Fast jeder hat seine eigene Bucketlist von der man schnellstens so viele Abenteuer wie nur möglich abhaken will. Alle sind Travel-Addicted und durch billige Flugpreise, werden einem günstige Fernreisen nur so hinterhergeworfen. Dass das einen Haken haben muss, ist uns ja wohl allen klar!

Und genau deswegen gibt es jetzt auch eine neue Bewegung, die das Ganze einmal kritisch hinterfragt. Was passiert, wenn wir so weitermachen? Können zukünftige Generationen die Welt auch noch so wunderschön erleben, wie wir es heutzutage tun können? Was muss und kann ich an meinem Reisestil ändern, damit dieser sozial und ökologisch rücksichtsvoll ist?

Slow Travel – was ist das?

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Mit dem Individualisierungstrend stieg das Interesse nachhaltiger und langsamer zu reisen, fernab von massentouristischen Erlebnissen und Sightseeing. In einer aktuellen Studie des Deutschen Tourismusverbandes geben 44% aller Befragten an, dass ihr Urlaub sozial und ökologisch nachhaltig sein soll.

Dabei hat ein Ausflug ins Grüne noch lange nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Falls ihr mal auf der Suche nach einem Slow Travel seid, so werdet ihr sicher mit den Begriffen „Naturtourismus“, „Ökotourismus“ und „Nachhaltigem Tourismus“ konfrontiert; deshalb hier eine kurze Übersicht:

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Per Anhalter durch Europa – nachhaltiges Reisen

20150821_093334Schon eine ganze Weile hatte ich den Wunsch einen wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltigen Urlaub in Norwegen zu machen. Um wirtschaftlich nachhaltig zu reisen, verzichtete ich auf ein Hotel und arbeitete stattdessen drei Wochen lang für Kost und Logis auf einem Bio-Bauernhof (im Rahmen von Wwoofing). So konnte ich nicht nur meine Geldbörse entlasten, sondern auch mit den dort ansässigen Leuten in Kontakt treten. Wie heißt es nicht so schön: „Beim Oabeiten kuman d´Leid zaum!“.

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Entschleunigung: WWOOFing in Dänemark

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Ursprünglich wollte ich auf eine der vielen dänischen Inseln, um mir dort auf einem Hof das Prinzip der Permakultur anzuschauen und um mit dem Rad einmal um die Insel herum zu fahren. Den perfekten Hof hätte es auch gegeben, allerdings kam meinen Hosts kurzfristig etwas dazwischen und ich musste umdisponieren. Auch das kann beim WWOOFing passieren, aber das ist eigentlich gar nicht so schlimm.

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