oikos Vienna

students for sustainable economics and management


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Die Jugendklimakonferenz hautnah

Von 8. bis 10. November fand zum 2. Mal die Jugendklimakonferenz (LCOY) in Wien/Österreich statt, an der ich die Möglichkeit hatte als Freiwillige mitzuarbeiten. Das Ziel der LCOY (Local Conference of Youth) ist es das Interesse von jungen Menschen für Klimafragen lokal voranzutreiben um einen Input für internationalen Konferenzen zu liefern. Die LCOY ist der nationale Ableger der internationalen Conference of Youth (COY), die unmittelbar vor dem Weltklimagipfel der UNO (COP- Conference of Parties) abgehalten wird. Die COP findet heuer zwischen 2. und 13. Dezember in Madrid statt.

Das Organisationsteam und ein kleiner Teil der Freiwilligen & TeilnehmerInnen

Bei der diesjährigen Jugendklimakonferenz gab es 55 Workshops zu den verschiedensten Themen wie Klimabildung, Ernährung, Umweltrecht, Nachhaltigkeit in Unternehmen, Umweltjournalismus, oder Mobilitätswende um nur einige Beispiele zu nennen. Unter den WorkshopleiterInnen befanden sich unter anderem VertreterInnen der TU Wien, der BOKU, Generation Earth, Global 2000, dem Ökobüro… und auch oikos international (durch Helene Dallinger) war vertreten 😉.

Meine Aufgabe als Freiwillige bestand darin an Workshops (die ich mir selbst aussuchen dürfte) teilzunehmen und die wichtigsten Punkte mitzuschreiben, die dann gesammelt zum Nachlesen erscheinen. Besonders interessant fand ich den Vortrag der Wiener Umweltanwaltschaft (WUA), die die Strategien der Stadt Wien dargelegten, um in Zukunft klimaneutral zu werden.

Abseits von den Workshops gab es noch viele andere Aktivitäten für die TeilnehmerInnen, wie ein Pub-Quiz, Diskussionsrunden und auch der Film „Guardians of the Earth“, ein Dokumentarfilm über den Weltklimagipfel 2015, wurde gezeigt. Ein persönliches Highlight war das köstliche und (zu 95%) vegane und regionale Essen auf der Konferenz, das von „Foodsharing“ und dem Küchenkollektiv „minimal.is.muss“ bereitgestellt wurde.

Ich fand die 3 Tage an der Konferenz (positiv) anstrengend, da ich viel neues Wissen und Eindrücke aufgenommen habe. Es war aber auch sehr motivierend und bestärkend, denn ich durfte so viele gleichgesinnte junge Menschen kennenlernen, die sich engagiert und unbeirrt für eine ökologisch und sozial gerechte Zukunft einsetzen.

Danke an alle die die LCOY 2019 in Wien möglich gemacht haben. Wir sehen und nächstes Jahr 🎉!

Written by Christina


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Watchfox: Umweltrechtsentwicklungen in Österreich #3

Neue Erfindung: WKO-Anwalt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich

Mit 1. Juli 2019 wurden der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) Parteienrechte in Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren (UVP-Verfahren) eingeräumt. Damit kann die WKO zukünftig in Form eines sogenannten „Standortanwalts“ zu Großprojekten (wie z.B. der dritten Piste am Flughafen Wien oder dem Lobautunnel) Stellungnahmen abgeben. Diese müssen dann von der Behörde bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

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Filmvorführung und Diskussion zum Thema „Klimastreik: damals – heute?“

Am 18. Juni 2019 fand in Kooperation mit oikos Vienna, der ÖH WU und Greenpeace Austria die bislang dritte ÖH WU Movie Night an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien statt. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „How to Change the World“, der die Entstehungsgeschichte von Greenpeace untermauert mit echten Filmaufnahmen aus den 70ern schildert.

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Watchfox: Umweltrechtsentwicklungen in Österreich #2

Die Stadt der verlassenen Garagenparkplätze
Laut einer Studie der Stadt Wien gibt es in der Hauptstadt auf dem privaten Markt 17.000 permanent ungenutzte Garagenparkplätze. Zuzuschreiben ist dies unter anderem der sogenannten „Stellplatzverpflichtung“, die im Wiener Garagengesetz geregelt ist. Diese sieht vor, dass für je 100 m² Wohnnutzfläche ein Parkplatz zu schaffen ist. Baufirmen, die also planen ein neues Gebäude zu errichten, müssen auch immer darauf achten, ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

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Neues Jahr – Neue Vorsätze (oder so)

Jedes Jahr rund um Silvester kommt das Thema erneut auf. Die paar Kilos zu viel müssen weg, mehr Bewegung könnte nicht schaden und mehr Zeit für die Beziehung muss auch endlich mal sein.

Mit dem neuen Jahr soll sich auch die eigene Lebensqualität verbessern – Neujahresvorsätze sollen dabei helfen.

Das Problem ist, dass die Vorsätze nach den Feiertagen viel zu schnell wieder im Eifer des Alltags vergessen werden und die gewünschte Veränderung damit nicht dauerhaft ist. Besonders Vorsätze einzuhalten, die eine tiefgreifende Verhaltensänderungen erfordern, ist schwer.

Zum Glück haben wir ein paar Tipps für euch wie die Neujahresvorsätze auf jeden Fall auch nachhaltig eingehalten werden können.

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Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtswahnsinn

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich ruhig und besinnlich sein. Das kalte Wetter bietet es richtig an, sich zu Hause einzukuscheln, einen Tee zu trinken und einfach nur zu entspannen. Leider ist diese Zeit für mich meistens die stressigste des ganzen Jahres. Aber dieses Jahr möchte ich mich ganz bewusste dazu entscheiden, diese Zeit stressfrei zu gestalten, so gut wie möglich eben. Doch wie soll ich das schaffen?

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Naht die Rettung der Weltmeere?! – The Ocean Cleanup ist gestartet

Das vielversprechende Projekt The Ocean Cleanup vom 24-jährigen Boyan Slat und seiner eigens dafür eingerichteten Stiftung ist Anfang September gestartet. Der Niederländer möchte mit seinem Projekt die Weltmeere von 50% des Plastikmülls befreien. Das 600 Meter lange System steuert derzeit im Pazifik auf den größten Müllstrudel der Erde zu und wird dort Plastikmüll zusammentreiben und einsammeln. Der pazifische Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii ist in etwa viermal so groß wie Deutschland. Es gibt zudem vier weitere Plastikstrudel in den Ozeanen. Das System, das den Müll einsammelt, besteht nach Angaben der Organisation aus einer schwimmenden Wand, die Plastikteile in einer Tiefe von bis zu drei Metern zusammentreibt. So soll der Müll gesammelt und von Schiffen abtransportiert werden. Die im Meer lebenden Tiere sollen unter der Wand hindurchschwimmen können.

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