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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Die Sommerferien haben begonnen, und viele von euch machen sich schon bereit für den wohlverdienten Urlaub. Immer wenn ich meinen Koffer packen muss, überkommt mich allerdings das schlechte Gewissen, weil ich mich daran erinnere, dass man beim Reisen meistens seinen ökologischen Fußabdruck vergrößert und die Umwelt belastet. Falls es euch auch so geht, dann habe ich heute ein paar Tipps und Tricks für euch, wie ihr zumindest eure Packliste ökologischer machen könnt.

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1. Packliste erstellen
Das für mich wichtigste und hilfreichste Tool ist die Packliste selbst. Durch sie vergesse ich nichts und habe einen Überblick darüber, was ich überhaupt brauche. Wer kennt das nicht, dass man aus dem Urlaub zurückkommt und feststellt, dass man viel zu viel eingepackt hatte. Das kann durch die Packliste verhindert werden, und durch das daraus entstehende geringere Gewicht eures Koffers oder Rucksacks belastet ihr die Umwelt auch weniger.

2. Plastik vermeiden
Es ist einfacher als man glaubt, Plastik auch beim Reisen zu vermeiden. Es hilft, wenn ihr euch ein Stofftasche einpackt, die ihr im Urlaub zum Einkaufen verwenden könnt. Oder ihr nehmt eure wiederbefüllbare Flasche mit, und müsst euch keine Einweg Plastikflaschen kaufen. Ihr könnt eure Zahnbrüste aus Plastik ebenfalls durch eine aus Bambus ersetzen, und diese in einer nachhaltigen Bambusbox transportieren. Ein weiterer Tipp ist Stückseife, statt flüssigem Duschgel, und festes Shampoo.

3. Umweltfreundliche Kosmetikprodukte
Mückenschutz und Sonnencreme sind aus dem Urlaub oft nicht mehr wegzudenken. Aber gerade diese Produkte belasten unsere Umwelt leider ganz besonders. Es gibt allerdings schon umweltfreundliches Anti-Mücken-Spray oder Sonnencreme, die den Korallenriffen und euch nicht schadet. Ebenfalls zu empfehlen ist die Mitnahme von waschbaren Abschminkpads statt den Abschminktüchern, die man nach einmaliger Benutzung wegwerfen muss.

 

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Hoffentlich helfen euch diese Tipps dabei, dass ihr euren Urlaub ein wenig nachhaltiger gestalten könnt und ihn somit (fast) ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Viel Spaß in euren wohlverdienten Ferien 🙂

Written by Beata

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Weniger reden, mehr Action – Austrian World Summit

Unter dem Motto „Weniger reden, mehr Action“ versammelten sich am 20. Juni in der Wiener Hofburg zahlreiche Experten und Engagierte rund um das Thema Klimaschutz. Mit dem Austrian World Summit will die von Arnold Schwarzenegger ins Leben gerufene Organisation, R20 Regions of Climate Action, ein positives Zeichen für den Klimaschutz setzen. Das Programm bot neben hochkarätigen Redner*innen, am Nachmittag auch zahlreiche Best-Practice Beispiele aus den Bereichen Politik, Cities & Regions, Projekte und Investments. Weiterlesen


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SDG 6 – Wasser und Sanitärversorgung für alle

Man dreht den Wasserhahn auf und es fließt sauberes, einwandfreies Wasser. Eine Selbstverständlichkeit für Menschen im globalen Norden, doch immer noch eine Utopie für etwa 663 Millionen Menschen weltweit. Noch kritischer ist die mangelnde Sanitärversorgung. Eine Verbesserung ist nicht nur eine Frage der Würde, sondern in der ersten Linie eine der menschlichen Gesundheit und Sicherheit.

Anspruch auf reines Wasser und Sanitärversorgung ist 2010 zu allgemeinem Menschenrecht erklärt worden. Aber wer kann sicherstellen, dass alle auch tatsächlich einen Zugang zum sauberen Trinkwasser haben? Das verbleibt weiterhin eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft.

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SDG 16: Peace, Justice and Strong Institutions

Das SDG 16, als Teil der von der UN ins Leben gerufenen 2030 Agenda, möchte in seinen Ansätzen friedliche und inklusive Gesellschaften schaffen, die notwendig sind um die verfolgten Ziele zur globalen, nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Das umschließt die Bereitstellung von Zugang zu funktionierenden Rechtssystemen für alle, sowie den Aus- und insbesondere Aufbau effektiver, verantwortungsbewusster und inklusiver Institutionen auf allen Ebenen.

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SDG 11: Sustainable cities and communities – Abfallwirtschaft in Österreich

Unser diesmonatiges SDG Nummer 11 beschäftigt sich mit „sustainable cities and communities“. Viele Themenbereiche kann man mit diesem „Sustainable Development Goal“ behandeln- ich habe mich für die Thematik Müll entschieden. Ich denke, dass sich bisher nur wenige von uns wirklich damit auseinandergesetzt haben, was mit dem Müll, den wir alle produzieren, eigentlich geschieht bzw. wie die Müllentsorgung und Abfallwirtschaft in Österreich organisiert sind. Viele involvierte Akteure und Institutionen in diesem Zusammenhang machen es nicht gerade einfacher hier den Überblick zu bewahren, weshalb ich im Folgenden versuchen werde, für Klarheit zu sorgen.

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SDG 10: Reduced Inequalities

„Reduce inequality within and among countries“. Das ist das 10. Sustainable Development Goal der Vereinten Nationen, welches darauf abzielt Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern zu reduzieren und ein Klima der Gleichberechtigung zwischen Menschen in all ihrer Diversität wie Alter, Geschlecht, Behinderung, Hautfarbe, Religion und ökonomische Möglichkeiten1 zu schaffen.

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SDG 4: Quality Education – Handlungsbedarf in Österreich? Gastbeitrag

Seit dem Jahr 2016 gelten globale Entwicklungsziele erstmals für alle Länder. Bis dahin  wurden solche Ziele oftmals in paternalistischer Art und Weise allein gegenüber den sogenannten Entwicklungsländern formuliert. Die Sustainable Development Goals (SDG) zielen nun auch auf die höchstentwickelten Länder ab. Ist das überhaupt notwendig? Sind wohlhabende Industriestaaten nicht ohnehin weit genug entwickelt?

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