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Klimafreundliche Ernährung: Teil 3

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Produkte aus biologischem Anbau

Neben der Förderung von Regionalität und Saisonalität von Produkten in Wien gibt es auch Möglichkeiten zur Senkung des CO2-Fußabdrucks bezogen auf biologische Lebensmittel. Durch den schonenden Anbau von Bio-Nahrungsmitteln entstehen rund 20 –25 % weniger Treibhausgasemissionen verglichen mit dem konventionellen Anbau. Das Konzept des Urban Farmingskann auch unter ökologischen Bedingungen erfolgen, wodurch regionale, saisonale und biologische Produkte als WienerIn eigens angebaut werden können.

Zudem gibt es so genannte Lebensmittelkooperationen(Food-Coops). Diese Vereinigungen von Einzelpersonen bzw. Haushalten, beziehen eigenständig ökologische Produkte direkt von regionalen Anbietern, wie Bauernhöfen oder Imkereien. Das Ziel ist die Transparenz des Produktlebensweges wiederherzustellen:

https://foodcoops.at/

Vorteile für StadtbewohnerInnen ergeben sich außerdem beim Lebensmitteleinkauf. So gibt es in Wien ein weitaus vielfältiges Angebot an Supermärktendie ihren Fokus auf eine (rein) biologische Produktauswahl legen:

https://basicbio.at/ oder https://www.denns-biomarkt.at/

Reduzierung von Lebensmittelabfällen

Ein weiterer wesentlicher Faktor zur Senkung des CO2-Fußabdrucks ist die LebensmittelverschwendungDenn selbst, wenn man jetzt nicht das Budget hat, um Bio-Produkte oder die jeweilige Saison zu berücksichtigen, kann man ganz ohne Geld einen wesentlichen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten

Insgesamt fallen jährlich etwa 1,3 Mrd. Tonnen Lebensmittelabfälle an, somit wird jedes Jahr rund ein Drittel aller Nahrungsmittel weggeworfen. Bei dem Produktlebensweg vom „Feld“ bis hin zum/r KonsumentIn entsteht klimarelevantes CO2. Nur durch Vermeidung von Lebensmittelabfällen können, die dadurch entstehenden Treibhausgasemissionen, bestmöglich reduziert werden:

Eine durchaus spannende Möglichkeit zur Senkung der Lebensmittelabfälle, stellt der besonders in Großstädten wachsende Trend des Food-Sharings dar. Über foodsharing.at können bspw. Lebensmittelreste als so genannte Essenskörbe öffentlich, angeboten werden. Personen, die sich für das Angebot interessieren, können daraufhin den Besitzer des Essenskorbs kontaktieren oder direkt besuchen. Alle Nahrungsmittel werden kostenfrei ausgehändigt und so entstehen weniger Lebensmittelabfälle.

Damit in direkten Zusammenhang stehen auch sogenannte „Fair-Teiler“dar. Diese sind öffentlich zugängliche Kühlschränke oder Boxen, in welchen übrige Lebensmittel zwischengelagert werden können. Sobald etwas im Fair-Teiler hinterlegt wurde, wird die Community über einen online Beitrag informiert. Auch hier werden alle Lebensmittel kostenlos abgegeben:

https://foodsharing.at/

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, um sich klimafreundlich zu ernähren und das ganz ohne großes Budget. Und falls ihr doch noch Fragen habt, meldet euch in den Kommentaren oder bei der Facebook Gruppe „utopia.de Food“, welche ich absolut empfehlen kann.

Na, dann solltet ihr jetzt ja Bescheid wissen und könnt den ein oder anderen Tipp schon bald in eine Tat umsetzen 🙏

written by Pia

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