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Klimafreundliche Ernährung: Teil 2

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Saisonale und regionale Ernährung

Saisonale und regionale Lebensmittel verursachen einen weit geringeren Wert an Treibhausgasen als Lebensmittel auf die dies nicht zutrifft.

„Da in einer bestimmten Region immer nur eine Saison vorliegt, lässt sich sagen, dass eine regionale Ernährung immer mit einer saisonalen Ernährung gleichzusetzen ist. Betrachtet man die Thematik umgekehrt, so fällt auf, dass eine saisonale Ernährung keinerlei Einschränkungen bedingt ist. So ist immer an einem Ort der Erde Sommer, von woher Obst- und Gemüsesorten importiert werden können. Hauptsächlich relevant ist daher die Thematik Regionalität!“

In der Stadt an regionale und somit auch saisonale Lebensmittel zu gelangen ist nicht immer leicht. Jedoch gibt es Lösungsansätze, die sich genau mit dieser Thematik beschäftigen. So können Privatpersonen beim Urban Farmingvon landwirtschaftlichen Betrieben, Grünflächen am Stadtrand pachten:  https://www.garteln-in-wien.at/selbst-garteln/

Eine weitere Möglichkeit zum Bezug regionaler Lebensmittel für Stadtbewohner bietet die sogenannte Solidarische Landwirtschaft(englisch: Community Supported Agriculture). Dabei erwerben die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft für einen gewissen Zeitraum Ernteanteile. Dadurch entsteht eine Gemeinschaft, welche gemeinsam im Beet arbeitet und sich die Kosten und das Risiko für den Eigenanbau sowie die erwirtschaftete Ernte teilt. Ein Anbieter in Wien ist der Biohof Radl; schaut doch mal vorbei:  https://www.biohof-radl.at/csa/

Zusätzlich kann Wien durch eine Vielzahl an Bauernmärktenund eine dementsprechend große Auswahl punkten. Dadurch ergibt sich ein deutlicher Vorteil für die urbane Bevölkerung, da so das regionale und saisonale Einkaufen gefördert wird: https://www.wien.gv.at/freizeit/einkaufen/maerkte/lebensmittel/

Eine super Hilfe sind auch so genannte Saisonkalender. Diese zeigen an, wann welche Obst- und Gemüsesorte gerade Saison hat. Hier der April-Kalender von Utopia.de. Weitere findet ihr auf deren Homepage/Instagram.

Saisonkalender April

Wem das Ganze zu mühsam ist, kann sich auch zum nächsten Geburtstag eine Kochbox von Feierabendglück wünschen. Funktioniert bei mir jedenfalls super:  https://www.feierabendglueck.de/kochbuch

„Auf jeder Rezeptkarte erkennst du auf einen Blick, in welchen Monaten die Zutaten Saison haben und du sie regional einkaufen kannst. D.h. knackfrisches Gemüse für Dich, gutes Einkommen für die Bauern um die Ecke, kurze Anfahrtswege und wenig CO₂ für´s Klima!“

Nächste Woche geht es weiter mit unserer Serie Klimafreundliche Ernährung – Stay tuned! 

written by Pia


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