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The Sustainable Student – 7 Tipps den Alltag nachhaltiger zu gestalten

2 Kommentare

Nach den Semesterferien steht wie jedes Jahr ein neues Semester vor der Tür. Für jeden, der die guten Neujahrsvorsätze bereits aufgegeben hat, ist dies eine neue Chance sich aufzuraffen, um zum Beispiel seinen Alltag nachhaltiger zu gestalten.

Deshalb möchten wir euch für jeden Wochentag einen Tipp vorstellen, sodass ihr innerhalb von einer Woche euren Lebensstil auf einfache Art und Weise zu einem umweltfreundlicheren Lebensstil ändern könnt.

1.Montag

Ein guter Start in die Woche und in den Tag beginnt mit dem Frühstück. So manch ein Student verbringt die letzten 10 Minuten jedoch lieber mit „snoozen“ im Bett oder aber unter der warmen Dusche. Wenn sich dann nach Verlassen des Hauses doch der Hunger bemerkbar macht, wird das späte Frühstück oder das frühe Mittagessen dann oft „to go“ von einem Supermarkt gekauft. Dies ist häufig verbunden mit sehr viel Plastikverpackung. Deshalb unser Tipp: Plane deine Mahlzeiten im Voraus und nimm zu Hause vorbereitetes Essen in nachhaltigen Brotdosen aus Glas, Edelstahl oder Holz mit. Diese können dann leicht wiederverwendet werden.

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Plastikfrei Leben als Studierender

2.Dienstag

Auch im Badezimmer können einige Änderungen vorgenommen werden, um das Leben nachhaltiger zu gestalten. Statt der klassischen Plastikzahnbürste kann zum Beispiel eine Bambuszahnbürste verwendet werden. Um noch mehr Plastikmüll zu vermeiden, können Shampoo und Duschgel mit festen Shampoos oder Naturseifen ersetzt werden. Nicht nur weniger Müll wird so produziert – zusätzlich sind diese Shampoos oft aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und somit besser für euren Körper.

3.Mittwoch

Ein weiterer Tipp für den Weg zum Supermarkt ist wahrscheinlich der bekannteste: Plastiktüten vermeiden. Stattdessen kannst du einfach am besten mit einem Stoffbeutel ausgestattet einkaufen gehen. Eine Alternative sind die neu eingeführten Knotenbeutel für Obst und Gemüse. Zudem kann man versuchen grundlegend verpackungsfrei einzukaufen. In Wien gibt es bereits einige verpackungsfreie Geschäfte, die man zum Beispiel hier findet.

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Zero Waste Einkauf

4.Donnerstag

Ein Großteil der Woche ist geschafft! Da hilft nur noch Kaffee … Eine Möglichkeit nachhaltiger sein Energie-Level zu erhöhen, ist es, seinen eigenen wiederverwendbaren Kaffee-Becher oder Thermobecher mitzunehmen. Diese können nicht nur in Cafés, sondern oft auch an Kaffee-Maschinen befüllt werden (z.B. an den Automaten in der WU Wien durch automatische Sensorerkennung). Dadurch reduziert man erneut eine Menge Müll und bekommt häufig einen günstigeren Preis auf seinen Kaffee. Möchte man im Sommer eher ein erfrischendes Getränk trinken, kann man darauf achten einen Strohhalm aus Edelstahl oder Bambus zu verwenden.

5.Freitag

Die Wochenendplanung steht vor der Tür! Heute könntest du auf der Suche nach Wochenend-Events mal mit einer neuen Suchmaschine das Internet durchforsten: Ecosia ist eine Suchmaschine, die mit ihren Werbeeinnahmen Bäume pflanzt. Aktuell wurden so schon über 24 Millionen neue Bäume gepflanzt. Die Benutzung der Suchmaschine ist hierbei gewohnt einfach.

6.Samstag

Wenn am Samstag die Shoppinglaune ruft, sollte man sich zuerst die Frage stellen „Brauche ich wirklich etwas Neues?“. Falls dies wirklich der Fall ist, geben wir den Tipp entweder fair hergestellte Mode zu kaufen oder aber second-hand Kleidung zu erwerben. Hier gibt es mehrere online Plattformen, Flohmärkte oder natürlich die klassischen „Thrift Shops“.

7.Sonntag

Der letzte Tipp richtet sich vor allem an Studenten, die viel reisen. Auch wenn viele Orte nur schwer ohne Flugzeug zu erreichen sind, sollte man generell immer beim Reisen überdenken, ob es einen nachhaltigeren Weg gibt ans Ziel zu gelangen. Für kürzere Wege kann das Fahrrad eine gute Alternative sein und dem Auto sollten die öffentlichen Verkehrsmittel vorgezogen werden. Das Konzept der „sharing economy“ hilft besonders bei Mittel- und Langstrecken. Hierbei kann man statt alleine zu fahren, die Möglichkeit nutzen, die Fahrzeuge komplett auszulasten und somit den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Beispiele hierfür sind carsharing oder auch Fernbusse. Der Zug ist ebenfalls eine umweltfreundlichere Alternative zum Flugzeug.

 

Falls ihr die Tipps bereits alle anwendet oder nun motiviert seid euch noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, schaut doch mal bei dem „The UN’s Lazy Person’s Guide to Saving the World“ vorbei. Hier gibt die UN Tipps wie die 17 Sustainable Development Goals von jedermann unterstützt werden können.

Written by Svenja

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2 Kommentare zu “The Sustainable Student – 7 Tipps den Alltag nachhaltiger zu gestalten

  1. mir war gar nicht bewusst das ,man wenn man auf der Wu bei den Automaten das eigene Häferl drunter stellt den Plastikbecher verhindern kann… steht das drauf? Weil das wär mir noch nicht aufgefallen (bei anderen Automaten hab ich die Info schon gesehen). Nur wenn das nicht steht, macht das ja nehm ich an keiner oder?

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  2. Hallo Anna! Genau – das steht auf den Automaten. 🙂 LG oikos Vienna

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