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Umweltkulturpraktikum (UKP) bei GLOBAL 2000 – Gastbeitrag

Ein Kommentar

Global 2000 UKPDie österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bietet ein ganz außergewöhnliches Praktikum an, dass sich niemand, der sich für Umweltschutz interessiert, entgehen lassen sollte: Ein Semester für den Umweltschutz – hier wird nicht zu viel versprochen. GLOBAL bietet allen Interessierten die Möglichkeit, ein Teil des Teams zu werden. Bei wöchentlichen Treffen werden die wichtigsten Themen der Umweltschutzorganisation vorgestellt – und zwar von den Experten und Expertinnen selbst. Gleichzeitig gibt es dabei die Möglichkeit, das Team von GLOBAL kennenzulernen und Networking zu betreiben. Man rutscht automatisch in den Freiwilligenpool und bekommt so die Möglichkeit, sich vielfältig einzubringen. Sei es zum Basteln von Schildern, Malen von Transparenten oder die Teilnahme an Events – für jeden ist etwas dabei. Außerdem ist es möglich, sich das UKP als Pflichtpraktikum für die Uni anrechnen zu lassen.

Die Treffen finden einmal pro Woche statt, abends von 18:30 bis spätestens 21:00. Daher lässt sich das UKP perfekt mit einem stressigen Alltag, Uni oder Job vereinbaren. Betreut wird das Ganze von Johannes und Diana, zwei sehr netten Mitarbeitern von GLOBAL, die für alle Fragen offen sind. Danach wird meistens noch ins Radio, das Beisl gleich um die Ecke vom GLOBAL Büro, eingekehrt. Eine super Gelegenheit, die anderen Teilnehmenden und auch die Experten und Expertinnen besser kennenzulernen.

Eigene Projekte umsetzen

Aktion auf der Mariahilfer Straße

Im Zuge des letzten Semesters bekamen wir als Teilnehmende des Praktikums die Möglichkeit, selbst ein Projekt umzusetzen. Bei einem sehr gelungenen Kennenlerntag konnten wir erstmal das Eis brechen. Im Zuge eines Workshops wurden anschließend verschiedene Projektideen entwickelt. Auf diese Weise entstanden einige Projekte, die in kleineren bis größeren Gruppen bearbeitet wurden. Unter anderem entstand dadurch der Blog Verpackung STOP, der auf Verpackungsmüll und Umweltverschmutzung aufmerksam macht. Eine andere Gruppe machte durch eine Aktion auf der Mariahilfer Straße auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Zu diesem Zweck verteilten sie Brot, das vor der Vernichtung gerettet worden war, und standen dabei in einem Müllcontainer. Außerdem fand im Jänner ein Benefizkonzert zugunsten des Tschernobyl-Kinder Projektes von GLOBAL 2000 statt. Eine weitere Gruppe befasste sich mit der Begrünung in Wien und startete hierzu eine Petition, um ungenutzte versiegelte Flächen zu bepflanzen. Zusätzlich beteiligten sich einige Teilnehmende an der Kaufnix-Tag Aktion von GLOBAL.

Fazit

Für uns persönlich war das UKP eine durchwegs positive Erfahrung. Die Arbeit von GLOBAL ist äußerst interessant, die wöchentlichen Treffen niemals langweilig. Außerdem haben wir viele Menschen kennengelernt, denen ähnliche Themen wie uns am Herzen liegen, und Freundschaften geschlossen. Wir durften ein Projekt umsetzen und bei anderen Projekten mitarbeiten, haben viele Menschen von GLOBAL kennengelernt und werden auch in Zukunft ein aktiver Teil des Freiwilligenpools bleiben.

Wie kann ich mitmachen?

Um am GLOBAL 2000 Umweltkulturpraktikum teilnehmen zu können, bedarf es eines gewissen Grundinteresses für Umweltschutz. Man muss die Zeit aufbringen können, an fast allen Treffen teilzunehmen, 2-3 Mal darf man allerdings fehlen. Um mitzumachen reicht es, ein kurzes Motivationsschreiben zu verfassen; es gibt einen Informationsabend kurz vor Beginn des Praktikums. In unserem Semester gab es über 30 Teilnehmende und alle, die mitmachen wollten, durften auch dabei sein. Eine tolle Möglichkeit, in die Arbeit einer Umwelt-NGO hinein zu schnuppern, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

 

Von Ines Haider und Christoph Muhr

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Ein Kommentar zu “Umweltkulturpraktikum (UKP) bei GLOBAL 2000 – Gastbeitrag

  1. Sehr interessanter Artikel. Danke für die Informationen. Die Umwelt muss geschützt werden und da können alle was dagegen tun, indem sie einfach mal ihre Umgebung etwas sauberer halten.

    Gruß Sandra

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