oikos Vienna

students for sustainable economics and management

imp!act in action – ein Ideen-Feuerwerk für Wien

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12341016_563703990462604_8054947937142975729_nWir haben intensiv geplant, Emails verschickt, diskutiert, geprobt und natürlich viel getanzt und gelacht. Jetzt können wir es kaum fassen, das erste imp!act Wien ist schon wieder Geschichte – nur das Event versteht sich, die daraus entstandenen Projekte sind gerade erst am Aufkeimen und lassen Großartiges erwarten!

Über ein studentisch-organisiertes Seminar in St. Gallen, einen euforischen Kurztrip nach Bern und ein fabelhaftes Team hat es imp!act auch (in) nach Wien geschafft, Details zu dieser abenteuerlichen Reise erzählt euch Julia hier.

Dennoch ein etwas wehmütiger Rückblick auf jenes erste Dezemberwochenende 2015, auf das wir monatelang so sehnsüchtig gewartet hatten…

So richtig greifbar wurde das imp!act für uns schon einen Tag früher, als in unserem Masterplan “action” stand und wir begonnen haben, die finalen Vorbereitungen im TalentFlow Co-Working Space zu treffen.

Von Foodsharing wurden wir mit Unmengen an leckerem Essen versorgt, für zwischendurch haben wir mit der Unterstützung von REWE Energie aus Schokolade und Obst gesichert und für ein abendlich gemütliches Miteinander haben wir Bier von BrewAge bekommen. Da standen wir nun am Mittwoch Abend mit Kübeln voll Suppe, Marillenmus, Getränken und anderen Köstlichkeiten und entdeckten den in der Relation natürlich zu kleinen Kühlschrank. Not macht erfinderisch und das doch verhältnismäßig kühle Dezemberwetter wurde unser bester Freund, als wir das Vordach kurzerhand zu unserem imp!act Kühlschrank gemacht haben.

Erste Hürde gemeistert, der Donnerstag konnte kommen, wir waren natürlich schon ein bisschen nervös und gespannt auf die Teilnehmenden und topmotiviert, bald voll los zulegen. Moment, gemütlich ist vielleicht ein besseres Wort, wie lernt man sich denn sonst besser kennen und schätzen als bei Plaudereien über einem Glas Wein oder Saft und ein paar Snacks? 😉

Danach ging’s dann nämlich gleich noch tiefer und wir haben gemeinsam beim Bingo die kleinen aber feinen Besonderheiten der Teilnehmenden erkundet. Später an diesem Abend haben uns die eingeladenen Changemaker Anna & David von Vienna Law Clinics, Mike, einer der Gebrüder Stitch-Gründer und Nina von Vienna Shares einen Einblick in ihre Arbeit und die damit verbundenen Hochs und Tiefs gegeben, bevor wir uns dann im Weltcafé auf eine erste Erkundungsreise nach Ideen begeben haben.

12321110_563180617181608_5668940056584904824_nMit einem stärkenden Frühstück aus Gebäck, Kaffee und Tee ging es dann am Freitag, dem intensivsten Tag des imp!acts so richtig los. Gestartet wurde mit einem Kartenspiel, das so manche aus dem Konzept brachte. Der Sinn davon war es, zu zeigen, dass Personen aufgrund unterschiedlicher Grundannahmen handeln und Menschen sich deswegen oft falsch verstehen. Hier sind offene Kommunikation, Verständnis und Respekt gefragt. Darauf bergrüßten wir Annemarie von der Erdbeerwoche, die uns mit der nötigen Inspiration für den restlichen Tag versorgte.     
Von dieser spielerischen Herangehensweise ging es dann weiter zur individuellen Ebene, bei der sich die Teilnehmenden mit sich selbst befassten, Leidenschaften, Stärken und Werte herausarbeiteten und die Probleme in der Welt genauer analysierten. Die Message war: Jede/r hat das Potential oder die Fähigkeit etwas zu verändern und ein soziales oder ökologisches Projekt zu stärken.

Nachdem die Teilnehmenden die letzte Projektfindungsphase hinter sich gebracht hatten, ging es nun darum, sich für das Pitch-Festival vorzubereiten, ein erster Höhepunkt des imp!acts. Jede_r hatte die Möglichkeit, ein eigenes oder eines am Nachmittag entwickeltes Projekt zu präsentieren und zu versuchen Anhänger_innen für die Projektidee zu finden. Die Stimmung während des Pitch-Festivals war großartig. Während dem Abendessen wurden schließlich Teams aufgrund der präsentierten Projektideen gebildet. Die Teams wurden danach auch gleich in die erste Team-Challenge geschickt, in der Kommunikation und Prototyping als wichtige Eigenschaften für die Team-Arbeit definiert wurden. Darauf folgte die nächste Challenge und zwar sollten bis zum nächsten Morgen die wichtigsten Grundbausteine für die Projektentwicklung stehen: Welchen gesellschaftlichen Impact soll das Projekt haben? Welchen Problemen, Herausforderungen in der Welt soll entgegengewirkt werden? Wie machen wir das?

12295530_563179093848427_8987782423054431337_nAm Samstag standen die Teamarbeit und das Projekt im Vordergrund. Der Vormittag startete mit einer Feedbackrunde zur zweiten Team-Challenge, bei der sich die Teams untereinander konstruktives Feedback geben konnten. Die Inputs wurden dann im eigenen Team besprochen und dann ging es auch schon raus auf die Straße, bei denen die Teams ihre Projekte auf unterschiedliche Weise testeten bzw. Infos zu den Projekten sammelten. Erschöpft und gut vorbereitet auf die Expert_innen-Interviews, welche am nächsten Tag stattfinden würden, endete der Abend bei einem Glas Wein.

Das große Finale: Nach intensiven Tagen des Feilens und Erprobens der Projekte ging’s am Sonntag dann ans Eingemachte. Vormittags haben die einzelnen Projektteams von Reinold Haidinger, Reinhard Herok, Julian Leutgeb, Andrea Lunzer, Cornelia Mayer und Gregor Posch noch Feedback zu ihren Ideen bekommen, welche sie in der darauf folgenden Mittagspause noch weiter ausarbeiten und verfeinern konnten, bevor sie diese am Nachmittag einer Jury – Melanie Klug von oikos Vienna, Alfred Strigl, von Plenum GmbH, Isabelle Richard, Eigentümerin des Talent Flow Co-Working Space und Reinard Herok von Way to passion – präsentierten.

Wir waren ganz hingerissen von den super Präsentationen und dem tollen Engagement, mit dem die Teilnehmer_innen ihre Ideen und Projekte präsentierten.

All in all ist zu sagen, dass in diesen 3,5 intensiven Tagen interessante Ideen und Projekte entstanden sind, die Teilnehmer_innen im Laufe der Tage immer mehr aus sich herausgegangen sind, wir jede Menge Spaß hatten, gemeinsam getanzt haben, sich die ein oder anderen Freundschaften entwickelt haben und wir wahnsinnig viel für uns mitnehmen konnten. Danke noch einmal an alle Teilnehmer_innen, die sich auf uns und den Prozess für 3,5 Tage eingelassen haben und gemeinsam mit uns diese Zeit so schön gestaltet haben.

Es war uns ein Fest!

Von Anna, Julia, Andrea, Susan und Simona, eurem imp!act Team

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