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oikos Talks war im Garten!

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gartenZwischen TU und Seccesion, eingebettet zwischen Hauptstraßen wächst und gedeiht der erste Wiener Schau- und Forschungsgarten, der „Karls Garten„. Hier wird seit 2014 auf rund 2.000 qm beobachtet, entspannt, gepflanzt und gejätet. Für den letzten talk in diesem Semester führte uns Projektleiterin Simone Rongitsch herum und plauderte aus dem Nähkästchen, was denn der Garten alles so zu bieten hat und vor welche Herausforderungen das Karls Garten-Team bisher stand.

schnecken

Unter anderem sprach sie darüber, wie sich das Projekt innerhalb des letzten Jahres entwickelt hat und wie die Pflege des Gartens funktioniert, z.B. wie so eine Fläche mitten in der Stadt zu bewässern ist. Doch nicht nur Pflanzen beheimatet der Karls Garten, sondern auch Bienen, verschiedenste Insekten (in Insektenhotels) und echte Wiener Weinbergschnecken finden ein Zuhause im Garten. Letztere werden zwar mit Salatabfällen aus dem angrenzenden Restaurant „Heuer“ gefüttert,  landen zu unserer Beruhigung jedoch nicht selbst auf dem Teller 😉

Der heurige Fokus des Gartens liegt auf „alten Sorten und Raritäten“, denn in Zeiten des Klimawandels ist eine Vielfalt an Sorten wichtig, um die Welternährung sicherzustellen, heißt es vonseiten Rongitschs. Der Klimawandel stellt die Pflanzenzüchtung vor große Herausforderungen, eine Änderung der Anbaubedingungen und extreme Wetterereignisse fordern robuste Sorten. Genetische Vielfalt bringt in der Pflanzenzüchtung mehr Auswahl und damit mehr Kombinationsmöglichkeiten und bessere Chancen, Sorten zu entwickeln, die den neuen Anbaubedingungen trotzen können.

Nahezu alles, was im Garten gedeiht, wächst in Hochbeeten. Heuer hat man verschieden Arten der Hochbeete ausprobiert, wie zum Beispiel Hochbeete aus Ziegelsteinen.

hochbeete

Doch auch ganz alte Anbauweisen, z.B. in Kartoffelsäcken und in Strohkörben werden dieses Jahr ausprobiert, ebenso wie schon 2014 das Anbauen in die Höhe in Blumentöpfen und Plastikflaschen, die an einem vertikalen Gitter montiert sind.

garten3garten2

Apropos hoch: In Zukunft möchte der Garten auch hoch hinaus, um endlich Dächer in den Städten zu begrünen, verriet Rongitsch: „Noch ist aber nichts konkret“. Wir bleiben jedenfalls gespannt, wohin der Garten noch wachsen wird!

– von Melanie & Astrid

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