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Grüne Energie: Das Potenzial von Batterietechnologien für Subsahara-Afrika

Ein Kommentar

Stellt euch vor, wie euer Alltag ohne Zugang zu Energie aussehen würde: Welche Handlungen wären nicht mehr möglich und wie sehr wärt ihr dadurch eingeschränkt? Energieleistungen erscheinen uns selbstverständlich, obwohl sie uns unseren Lebensstil erst ermöglichen und daher eine Kernrolle für Entwicklung spielen.

Aufgrund dieser Wichtigkeit wurde der Zugang zu sauberer, moderner und nachhaltiger Energieversorgung als eigenständiges Ziel in die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen integriert. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, da viele Menschen nach wie vor nur beschränkten oder gar keinen Zugang zu Energie haben. Besonders prekär ist die Situation in den ländlichen Gebieten von Subsahara-Afrika, wo nur 16 Prozent der EinwohnerInnen Energie konsumieren können.

© IEA, World Energy Outlook 2014

Quelle: IEA, World Energy Outlook 2014

Der Großteil versorgt sich mit Dieselgeneratoren, die Abhängigkeitsverhältnisse sowie Gesundheitsrisiken schüren. Andere Energieformen sind notwendig, um Autonomie zu schaffen und den Energiezugang nachhaltig auszuweiten. Dank der hohen Solarstrahlung in Subsahara-Afrika bietet sich Photovoltaik als vielversprechende Technologie an, die in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Anstieg an installierter Leistung weltweit verzeichnet hat.

Das Hauptproblem bei Photovoltaik wie bei vielen anderen erneuerbaren Energien stellt die Speicherung dar. Die Energie müsste ohne Speichermöglichkeiten zum Zeitpunkt des Entstehens konsumiert werden, unabhängig von der Nachfrage. Daher müssen geeignete Speichertechnologien evaluiert und die Beste bestimmt werden, um diesen Makel von Photovoltaik zu beheben.

Quelle: IEA, Technology Roadmap: Energy Storage, 2014

Pumpspeicherung (PSH), Druckluftspeicherung (CAES) sowie Batterien, insbesondere Bleibatterien, Natriumschwefelbatterien und Lithiumion Batterien gehören zu den Speichertechnologien, die bereits in Verwendung sind (für die weltweite Verteilung in absoluten Zahlen siehe Grafik). Obwohl PHS die bei weitem dominanteste Speicherform darstellt, ist diese für kleine Stromnetze aufgrund der Größe und Kosten nicht geeignet. Im Gegensatz dazu bieten Batterien den BewohnerInnen in abgeschiedenen Regionen Autonomie und zeichnen sich durch ein gutes Verhältnis von Leistung und Kosten aus.

Auch innerhalb der Batterietechnologien existieren beträchtliche Unterschiede, die anhand von Indikatoren für den jeweiligen Fall analysiert werden müssen. Nicht nur die technologische Komponente ist hier erheblich, sondern auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Technologie.

Mit anderen Worten, die Wiederverwertbarkeit und die Sicherheit einer Batterie müssen genauso in die Überlegungen einbezogen werden wie deren Effizienz und Kosten. Dieser ganzheitliche Ansatz wird nur selten von EntscheidungsträgerInnen bedacht. Für den konkreten Fall der ländlichen Regionen in Subsahara-Afrika bietet die Bleibatterie die beste Balance zwischen technologischen, sozialen und ökologischen Faktoren. Aufgrund des Entwicklungsstands, der Erschwinglichkeit und hohen Wiederverwertbarkeit, hat die Bleibatterie im Moment das größte Potenzial, den Zugang zu grüner Energie in Subsahara-Afrika auszuweiten. Andere Batterietechnologien müssen jedoch weiterhin im Auge behalten werden, da in Zukunft möglicherweise noch effizientere Batterien mit einer ebenso guten oder besseren Öko- und Sozialbilanz auf den Markt kommen. Derzeit wird beispielsweise an einer Batterie gearbeitet, die aus recyceltem Material hergestellt wird. Dadurch würden sich die ökologischen Auswirkungen von Batterietechnologien noch weiter reduzieren.

Von Madeline

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Ein Kommentar zu “Grüne Energie: Das Potenzial von Batterietechnologien für Subsahara-Afrika

  1. träumt weiter.
    nach 13 jahren im sahelgürtel ist mir dieser quatsch das nachdenken nicht wert.
    eine bleibatterie ist dort nach spätestens 18 Monaten schrott auf grund der Temperaturunterschiede von tag und nacht hält der Akku im täglichen betrieb ein jahr und landet im gelände ,wer will solch eine Katastrophe. Schlaumeier aus der Wohlstandsgesellschaft die solche Ideen hinterm Schreibtisch erdenken weil sie in den weihnachtssemesterferien mal eine Abenteuerreise durch subsahara gemacht hatten.

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