oikos Vienna

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Geht’s auch nachhaltiger? Die Neujahrsvorsätze der oikees

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Jetzt wird erst mal gefeiert! Und dann wieder Gemüseessen und Joggen – oder was nehmt ihr euch vor für 2015? Lasst euch inspirieren von den Nachhaltigkeits-Vorsätzen unserer oikees.

Madeline geht einen Schritt weiter: An ihren Neujahrsvorsatz von vor zwei Jahren, sich vegetarisch zu ernähren, hält sie sich schon mit Erfolg, nun möchte sie auch ihren Konsum von Milchprodukten einschränken, um noch weniger tierische Produkte zu verbrauchen. Beispielsweise möchte sie statt täglich nur noch einmal wöchentlich Käse essen. Zur kompletten veganen Ernährung ist sie aber noch nicht bereit – vielleicht dann nächstes Jahr.

Manuela hat immer wieder Negatives über Amazon gelesen, z.B. hier, und nimmt sich vor, dort nichts mehr zu bestellen, sondern in Geschäften in ihrer Nähe einzukaufen oder zu fragen, ob die es für sie bestellen können. Bei Büchern hat sie schon damit angefangen und freut sich, wie gut sie sich mit ihrer Buchhändlerin versteht. Außerdem will sie das W-Lan ab sofort über Nacht abdrehen, weil die Strahlung ungesund sein soll. Im Internet gibt dazu zwar ganz verschiedene Aussagen (z.B. hier): Alle sagen, es gebe noch nicht genug Langzeitstudien und man könne noch nichts Genaues sagen, sicherheitshalber solle man sich aber möglichst wenigen Strahlungen aussetzen.

Michael hat einen klassischen Neujahrsvorsatz: Er will mit dem Wochenendrauchen aufhören. Das kommt nicht nur seiner Gesundheit zugute, sondern auf lange Sicht auch der Umwelt in den Produktionsländern und den Menschen, vor allem den Kindern, die zurzeit im Tabakanbau arbeiten. Eine knappe Einführung gibt’s z.B. hier.

Stefanie hat den Kosmetik-Workshop bei Sandra besucht und sich vorgenommen, im neuen Jahr ihre Kosmetikprodukte ausschließlich entweder selbst herzustellen oder, was den Rest angeht, nur noch umweltverträgliche und nicht gesundheitsschädliche Produkte zu verwenden.

Greta sieht sich selbst als Kaffeejunkie und nimmt sich vor, nur noch eine Tasse Kaffee am Tag zu trinken (möglichst bio und Fair Trade und ohne Milch oder mit Sojamilch aus der Region) und ein Mal pro Woche einen kaffeefreien Tag einzulegen, denn die herkömmliche Kaffeeproduktion verbraucht viel Wasser, stört die Biodiversität, fördert Bodenerosion u.a. Außerdem möchte sie öfter die Suchmaschine ecosia.org verwenden, weil da für jeden Suchauftrag ein Baum gepflanzt wird.

Noch mehr Vorschläge für einen nachhaltigeren Lebensstil gibt’s von Utopia.

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