oikos Vienna

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Frohe Weihnachten!

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Juhu, heute durfte ich endlich das letzte Türchen an meinem Adventskalender öffnen: Es ist Weihnachten, das Fest der Liebe…und des Konsums, wenn es nach dem Handel geht! Ich habe heuer jedoch versucht, mich dem vorweihnachtlichen Einkaufswahnsinn so gut wie möglich zu entziehen und ein paar alternative Geschenk- bzw. Verpackungsideen ausprobiert, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Genau wie Greta habe ich mich beim Basteln versucht und anstatt fertige Weihnachtskarten zu kaufen, diese mit ein bisschen Farbe, Karton und Klebeband individuell gestaltet.

kartenGeschenkpapier habe ich dieses Jahr angeregt durch diesen Beitrag am feschen.mascherl auch gar nicht gekauft. Zwar habe ich mich nicht an selbstgenähten Stoffsackerln versucht mangels Nähmaschine, sondern mich für die Zeitungspapiervariante entschieden. Mit ein bisschen Glitzerklebeband und Satinbändern aufgehübscht, macht das dann doch Einiges her wie ich finde! Jede Menge Inspirationen gibt’s z.B. auf Pinterest, einfach „gift“, „wrap“, „newspaper“, „christmas“ o.ä. eingeben, schon kommen ganz viele Ideen, die man leicht nachmachen kann.

Doch nicht nur Zeitungspapier, sondern auch eine leere Klopapierrolle habe ich zur Verpackung für ein Geldgeschenk umfunktioniert. Ich habe diese schnell mit silberner Farbe, die ich noch zuhause hatte, bemalt, die Enden oben und unten eingedrückt, Geld hineingegeben und eine Masche drumherum gebunden – fertig!

Doch genug von den Karten und Verpackungen, kommen wir zu den Geschenken: Was verschenke ich dieses Jahr?

IMG_1616Nachdem ich von meinen Geschwistern und Eltern, als ich sie vor ein paar Wochen nach Wünschen gefragt habe, nur folgende Antworten bekommen habe (Originalzitate!): „Wir brauchen nichts“, „Uns fällt nichts ein, wir wünschen uns nur Schlaf und Weltfrieden“ und „Eigentlich nur Ruhe und brave Kinder“, habe ich kurzerhand beschlossen, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen das Geld zu spenden.

Um an Heiligabend aber nicht ganz mit leeren Händen dazustehen, gibt es immerhin für alle ein Glas selbstgemachtes Avocado-Nuss-Pesto.

Einzig meine Nichten und mein Neffe bekommen dieses Jahr gekaufte Geschenke von mir, jedoch habe ich auch hier versucht, nichts „Unnötiges“ zu verschenken: Das erwähnte Geldgeschenk ist für meine älteste Nichte, als Zuschuss für eine Balltasche, die sie sich ohnehin kaufen würde. Mein Neffe bekommt Bücher, die er sich gewünscht hat und immer wieder lesen kann. Bei den beiden kleinen Nichten habe ich mich finanziell an einem Sammelgeschenk von der gesamten Familie beteiligt (Holzfiguren zu einer selbstgebauten Ritterburg dazu).

In diesem Sinne wünsche ich euch erholsame Feiertage im Kreise eurer Familie und ein schönes Weihnachtsfest, das nachhaltige Erinnerungen schafft!!

von Astrid

PS: Auch der Weihnachtsmann denkt offenbar über nachhaltigere Geschenke nach – hier zum Nachlesen: Santa’s Sustainability Strategy 😉

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