oikos Vienna

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Naht die Rettung der Weltmeere?! – The Ocean Cleanup ist gestartet

Das vielversprechende Projekt The Ocean Cleanup vom 24-jährigen Boyan Slat und seiner eigens dafür eingerichteten Stiftung ist Anfang September gestartet. Der Niederländer möchte mit seinem Projekt die Weltmeere von 50% des Plastikmülls befreien. Das 600 Meter lange System steuert derzeit im Pazifik auf den größten Müllstrudel der Erde zu und wird dort Plastikmüll zusammentreiben und einsammeln. Der pazifische Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii ist in etwa viermal so groß wie Deutschland. Es gibt zudem vier weitere Plastikstrudel in den Ozeanen. Das System, das den Müll einsammelt, besteht nach Angaben der Organisation aus einer schwimmenden Wand, die Plastikteile in einer Tiefe von bis zu drei Metern zusammentreibt. So soll der Müll gesammelt und von Schiffen abtransportiert werden. Die im Meer lebenden Tiere sollen unter der Wand hindurchschwimmen können.

Viele WissenschaftlerInnen loben das Projekt, da es vor allem Aufmerksamkeit generiert für ein weltweites und sehr gravierendes Problem. Dennoch kritisieren einige von ihnen, dass das Projekt zwar ein Symptom bekämpfe, aber das eigentliche Problem des Plastikverbrauchs, das an Land entsteht, nicht thematisiert wird. Der Meeresforscher Mark Lenz vom Geomar in Kiel sagte in einem Interview der ZEIT ONLINE, dass Slat mit seinem Team innerhalb von fünf Jahren ungefähr 35.000 Tonnen Plastikmüll einsammeln möchte. Das sei zwar eine riesige Menge, doch im Vergleich verschwindend gering: „Das sind geschätzt 0,5 Prozent des Plastiks, das pro Jahr in die Weltmeere gelangt.“ Für Lenz steht fest, dass das Müllproblem an Land gelöst werden muss. Außerdem sei ein Großteil des Plastikmülls im Meer nicht an der Meeresoberfläche zu finden, vor allem Mikroplastik sei von den Filteranlagen nicht erreichbar, da es an den Meeresboden sinkt. Laut Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut wissen wir derzeit nicht, wo 99 Prozent unseres Plastikmülls in den Meeren gerade sei.

Wie seht ihr das? Ist das Projekt eurer Meinung nach sinnvoll oder sollten wir uns darauf konzentrieren, weniger Plastikmüll zu produzieren? Seid ihr schon dabei Plastikmüll in eurem Alltag zu reduzieren? Schreibt einen Kommentar und teilt eure Meinung!

written by Susan

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A wonderful week full of self-development, educational methods and sustainability projects – Edutopia Summer School 2018

On 7 July 2018, 14 participants from many different countries and diverse professional backgrounds and the Edutopia team came together from all around the world to start the Edutopia Summer School 2018 in Vienna. The goal of Edutopia is to develop a new model of university education for future changemakers, showing that a space of freedom and inspiration enables learning on various levels.

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Generalversammlung 2018

Da das oikos-Jahr 2017/18 mit dem Semesterende auch zu seinem Ende kam, wurde am 1. Juli die Generalversammlung einberufen. Was so offiziell klingt, ist auch tatsächlich so, denn oikos Vienna ist ein eingetragener Verein und muss daher ein paar Verpflichtungen für Vereine nachkommen. Was allerdings nicht bedeutet, dass daraus eine langweilige Veranstaltung geworden ist. Das tolle an einer Generalversammlung ist vor allem, dass der scheidende Vorstand und die anwesenden Mitglieder das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Erfahrungen sowie Erfolgsgeschichten dem gesamten Verein vorgestellt werden.  Weiterlesen


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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Die Sommerferien haben begonnen, und viele von euch machen sich schon bereit für den wohlverdienten Urlaub. Immer wenn ich meinen Koffer packen muss, überkommt mich allerdings das schlechte Gewissen, weil ich mich daran erinnere, dass man beim Reisen meistens seinen ökologischen Fußabdruck vergrößert und die Umwelt belastet. Falls es euch auch so geht, dann habe ich heute ein paar Tipps und Tricks für euch, wie ihr zumindest eure Packliste ökologischer machen könnt.

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Walk the Walk, Talk the Talk – Klimawandern durch Österreich.

Wusstest du, dass Österreich, sowie der restliche Alpenraum, bereits heute eine Klimaerwärmung von +2 Grad Celsius seit 1880 verzeichnet – und somit doppelt so stark vom Klimawandel betroffen ist als der globale Durchschnitt? (vgl. cipra.org).

Aus diesem Grund werden Lina und Sebastian, mit dem ECOGNIZE Workshop zum Sustainable Development Goal Nr. 13 (Climate Action) im Gepäck, welcher in einer Zusammenarbeit von oikos Vienna und Generation Earth entstand, die kommenden zwei Monate einmal quer durch Österreich „klimawandern“, und besagten Workshop für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren halten.

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5. WU Nachhaltigkeitstag – Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft.

Am 16. Mai 2018 fand unter dem Titel Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft.“ zum bereits fünften Mal der WU Nachhaltigkeitstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) statt. Dabei konnten die BesucherInnen an verschiedenen Workshops zu den Themen Konsum und Digitalisierung, nachhaltige Ernährung, Gütesiegel sowie Fast Fashion teilnehmen. Parallel dazu waren auf einer Messe im Learning Center der WU verschiedene nachhaltige Unternehmen und Startups vertreten. Am Abend gab es abschließend eine Podiumsdiskussion zum Generalthema des Nachhaltigkeitstags mit Nunu Kaller (KonsumentInnensprecherin von Greenpeace) und Stefan Giljum (Forschungsleiter am WU-Institut für Ecological Economics).

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Lokale Klimawandelanpassung und Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung – 18. oikos Talk mit Carina Obererlacher

Am 4. April fand der 18. oikos Talk statt und es wurde das Gespräch im Freien vor dem WU Library Café an einem der ersten warmen Tage im Jahr mit Frau Obererlacher von der Wien 3420 aspern development AG geführt. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich für Ihr Erscheinen! Die Wien 3420 AG ist eine ppp (public private partnership) und ist für die Entwicklung der Seestadt zuständig. Frau Obererlacher ist Projektmanagerin für Städtebau & Planung und beschäftigt sich dort neben der Zwischennutzung von öffentlichen Räumen auch mit lokaler Klimawandelanpassung und mikroklimatischen Problemzonen in urbanen Räumen.

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