oikos Vienna

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Planetary Health Diet & Fizz Free February – Jeden Monat ein neuer nachhaltiger Ernährungs-Trend

Planetary Health Diet

Erst vor kurzem haben ForscherInnen einen neuen, sowohl gesunden, als auch nachhaltigen Speiseplan entwickelt. Denn mit der richtigen Ernährung könnten wir als Menschheit Millionen Tode jährlich und die Zerstörung des Planeten verhindern.

Der Speiseplan ist das Ergebnis einer groß angelegten Forschungsarbeit, deren Resultate am 17.01.2019 veröffentlicht wurden. Dabei entwarfen 37 ForscherInnen aus 16 Ländern die sogenannte „Planetary Health Diet“. Planetary, da die natürlichen Grenzen des Planeten berücksichtigt werden und Health, da es auch darum geht, nicht nur die Umwelt, sondern auch die menschliche Gesundheit vor Krankheiten wie Diabetes oder Herzinfarkten zu schützen.

Elf Millionen frühzeitige Tode könne die Diät so jährlich verhindern, sagen die ForscherInnen. Denn was wir essen und wie das Essen produziert wird entscheidet über die Gesundheit der Menschen und des Planeten. Der Bericht fordert auf Grundlage dieses Wissens einen radikalen und schnellen Wandel. Weltweit müsste der Verzehr von rotem Fleisch und Zucker um die Hälfte reduziert werden. Die deutsche Bevölkerung sollte laut Plan nur noch ein Zehntel dessen an Fleisch essen, was momentan üblich ist.

So viel Gramm pro Tag solltest du von diesen Lebensmitteln maximal essen, um den Planeten nachhaltig zu schützen.

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Der Bericht zeigt auch, dass sich nicht nur die Zusammensetzung der Nahrungsmittel auf unserem Teller verändern muss, sondern auch sichergestellt werden muss, dass die Lebensmittel aus nachhaltigem Anbau stammen. Außerdem müsste die Verschwendung von Lebensmitteln um 15 % verringert werden.

Im Wesentlichen stehen die Forderungen des Forschungsberichts im Einklang mit dem, was NGO´s seit Jahren sagen und auch die Auffassung einer gesunden Ernährung deckt sich in etwa mit der der WHO.

Weitere Informationen zur Planetary Health Diet hier: https://www.thelancet.com/commissions/EAT

Fizz Free February

Die Umsetzung der Planetary Health Diet könnte man mit einer Challenge verbinden. Nach dem Veganuary kommt nun der Fizz Free February.

Wer am „Fizz Free February“ teilnimmt, trinkt den gesamten Februar keine zuckerversetzten Getränke. Viele Menschen nehmen über Getränke wie Limonaden viel Zucker zu sich. Für die Gesundheit und unseren Planeten ist der viele Zucker bedenklich.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom Bezirksrat eines Stadtteils Londons. Dabei richtet sie sich besonders an Schüler. Jedoch ist es nicht nur für Schüler sinnvoll 28 Tage auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten. Schließlich gibt es mehrere sinnvolle Argumente dafür:

  • Der Umwelt-Aspekt:

    Viele Limonaden und andere zuckerversetzte Getränke gibt es nur in Plastikflaschen zu kaufen. Die Umwelt-/Auswirkungen von Plastik sind enorm und haben negativen Einfluss auf den eigenen Körper, sowie auf die Gesundheit unserer Meeresbewohner

  • Zuckerverzicht leicht gemacht:

    Viele Lebensmittel sind überzuckert, die meisten von uns nehmen ohnehin viel zu viel Zucker zu sich. Wenn du keine zuckerhaltigen Getränke mehr trinkst, kannst du so deinen Zuckerkonsum relativ einfach stark reduzieren; Die Planetary Health Diet empfiehlt maximal 30g Zucker pro Tag

  • Aus finanzieller Perspektive:

    Du sparst bares Geld. Fertige Limos, Eistee, Coke und Co. kosten mehr, als wenn du (zuckerfreie) Getränke selbst machst oder Leitungswasser trinkst

  • Gesunde Zähne:

    Sowohl bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen erhöhen zuckerhaltige Getränke das Risiko für Karies deutlich

So kannst du mitmachen

Zum Mitmachen, genügt es, wenn du einfach im Februar keine zuckerhaltigen Getränke zu dir nimmst. Natürlich kannst du die Aktion auch größer gestalten, indem du versuchst Familie und/oder Freunde für den Fizz Free February zu gewinnen.

Zudem findest du hier sowohl weitere Informationen, als auch verschiedene Poster zum downloaden und aufhängen:  https://www.sugarsmartuk.org/news/fizz_free_february_2019/

Nach dem Veganuary nun der Fizz Free February – Scheint als ob es nun jeden Monat einen neuen nachhaltigen Ernährungs-Trend geben würde. Keine Sorge, wir halten dich auf dem Laufenden.

Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Glück beim Fizz Free February und sind bereits jetzt auf den März und eine neue Challenge gespannt.

written by Pia

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Neues Jahr – Neue Vorsätze (oder so)

Jedes Jahr rund um Silvester kommt das Thema erneut auf. Die paar Kilos zu viel müssen weg, mehr Bewegung könnte nicht schaden und mehr Zeit für die Beziehung muss auch endlich mal sein.

Mit dem neuen Jahr soll sich auch die eigene Lebensqualität verbessern – Neujahresvorsätze sollen dabei helfen.

Das Problem ist, dass die Vorsätze nach den Feiertagen viel zu schnell wieder im Eifer des Alltags vergessen werden und die gewünschte Veränderung damit nicht dauerhaft ist. Besonders Vorsätze einzuhalten, die eine tiefgreifende Verhaltensänderungen erfordern, ist schwer.

Zum Glück haben wir ein paar Tipps für euch wie die Neujahresvorsätze auf jeden Fall auch nachhaltig eingehalten werden können.

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Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtswahnsinn

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich ruhig und besinnlich sein. Das kalte Wetter bietet es richtig an, sich zu Hause einzukuscheln, einen Tee zu trinken und einfach nur zu entspannen. Leider ist diese Zeit für mich meistens die stressigste des ganzen Jahres. Aber dieses Jahr möchte ich mich ganz bewusste dazu entscheiden, diese Zeit stressfrei zu gestalten, so gut wie möglich eben. Doch wie soll ich das schaffen?

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CHALLENGE OUR ECONOMY

Bei oikos Vienna wird immer am Beginn des Studienjahres ein Thema beschlossen, welches den Rahmen für Talks oder auch Social Media Kampagnen bildet. Das Jahresthema ist der rote Faden für alle Dinge, die während dem Jahr gemacht werden. Dieses Jahr haben wir uns für das Thema „CHALLENGE OUR ECONOMY“ entschieden – doch was bedeutet das eigentlich?

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Naht die Rettung der Weltmeere?! – The Ocean Cleanup ist gestartet

Das vielversprechende Projekt The Ocean Cleanup vom 24-jährigen Boyan Slat und seiner eigens dafür eingerichteten Stiftung ist Anfang September gestartet. Der Niederländer möchte mit seinem Projekt die Weltmeere von 50% des Plastikmülls befreien. Das 600 Meter lange System steuert derzeit im Pazifik auf den größten Müllstrudel der Erde zu und wird dort Plastikmüll zusammentreiben und einsammeln. Der pazifische Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii ist in etwa viermal so groß wie Deutschland. Es gibt zudem vier weitere Plastikstrudel in den Ozeanen. Das System, das den Müll einsammelt, besteht nach Angaben der Organisation aus einer schwimmenden Wand, die Plastikteile in einer Tiefe von bis zu drei Metern zusammentreibt. So soll der Müll gesammelt und von Schiffen abtransportiert werden. Die im Meer lebenden Tiere sollen unter der Wand hindurchschwimmen können.

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A wonderful week full of self-development, educational methods and sustainability projects – Edutopia Summer School 2018

On 7 July 2018, 14 participants from many different countries and diverse professional backgrounds and the Edutopia team came together from all around the world to start the Edutopia Summer School 2018 in Vienna. The goal of Edutopia is to develop a new model of university education for future changemakers, showing that a space of freedom and inspiration enables learning on various levels.

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Generalversammlung 2018

Da das oikos-Jahr 2017/18 mit dem Semesterende auch zu seinem Ende kam, wurde am 1. Juli die Generalversammlung einberufen. Was so offiziell klingt, ist auch tatsächlich so, denn oikos Vienna ist ein eingetragener Verein und muss daher ein paar Verpflichtungen für Vereine nachkommen. Was allerdings nicht bedeutet, dass daraus eine langweilige Veranstaltung geworden ist. Das tolle an einer Generalversammlung ist vor allem, dass der scheidende Vorstand und die anwesenden Mitglieder das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Erfahrungen sowie Erfolgsgeschichten dem gesamten Verein vorgestellt werden.  Weiterlesen